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Andreas Meyer siegt in Rothenburg

Andreas Meyer siegt in Rothenburg

Am Mittwoch fand die Mittwochabend-Laufserie GO-IN6WEEKS mit der dritten Etappe in Rothenburg ihre Fortsetzung. Andreas Meyer (Luzern) und Sarah Friedli (Roggliswil) holten den Tagessieg.

Prachtswetter lud zur Teilnahme an der dritten Etappe der GO-IN6WEEKS in Rothenburg ein. Die Besten des Gesamtklassements bekamen Konkurrenz von Andreas Meyer, dem schnellen Athleten des STV Willisau. Dieser verabschiedete sich auch bald vom Rest des Feldes, um einem ungefährdeten Sieg entgegenzulaufen. Mit 39 Sekunden Vorsprung erreichte er das Ziel. Dahinter lieferten sich Klaas Hinnek Puls (Zofingen) und Andreas Abächerli (Giswil) einen Kampf um die Führung in der Gesamtwertung. Der Zofinger (Rang 2) nahm Abächerli (Rang 3) 15 Sekunden ab, was jedoch nicht zur Übernahme der Spitzenposition reichte. Der zweimalige Gesamtsieger Andreas Abächerli liess sich am Ende der dritten Etappe erstmals ins Leadertrikot einkleiden. Klaas Hinnek Puls liegt mit 39 Sekunden Rückstand auf Platz 2. Weitere eineinhalb Minuten dahinter folgen dicht aufeinander Andreas Zeder (Neudorf), David Rüedlinger (Thalwil) und der zweifache Gesamtsieger Pedro Carvalho Cardoso (Ruswil).

Sarah Friedli vor Christina Fenk (Willisau)
Im vergangenen Jahr zog die damals Gesamtzweite und aktuelle Leaderin Sarah Friedli gegen die dreimalige Gesamtsiegerin Christina Fenk in jeder Etappe den Kürzeren. In Rothenburg war Fenk wieder mit von der Partie, um an ihre bisherigen Erfolge bei den GO-IN6WEEKS anzuknüpfen. Doch Friedli liess sich vom Leadertrikot beflügeln, zog davon und überquerte die Ziellinie als Tagessiegerin ganze 47 Sekunden vor der Rekordsiegerin. Auf Platz 3 klassierte sich Vera Meier (Zollikon). Nach drei Etappen führt Sarah Friedli im Gesamtklassement mit unglaublichen 5:02 Minuten Vorsprung auf Rita Wicki (Römerswil). Michèle Rudolf (Hitzkirch) folgt weitere drei Minuten dahinter. Sollte Sarah Friedli so weitermachen ist Christina Fenks Rekord des grössten Vorsprungs in der Gesamtwertung in Gefahr. Dieser stammt aus dem letzten Jahr und liegt bei 9:07 Minuten.

Yannick Trachsel (Zell) sprintet zum Sieg
Rothenburg ist bekannt für die lange Sprintstrecke von 300 Metern. Nach der Absenz in der Vorwoche wollte sich Linus Fischer (Schötz) mit dem Punktemaximum wieder zurück ins Geschäft um den Gesamtsieg bringen. Der lange Sprint kam ihm dabei entgegen, während Leader Bruno Häberli eher auf den ganz kurzen Distanzen zuhause ist. Tatsächlich war Fischer knapp schneller als Häberli – jedoch auf den Plätzen zwei und drei. Sie machten die Rechnung ohne Yannick Trachsel, der die 300 Meter in 37.2 Sekunden zurücklegte. Damit setzte sich letzterer auch an die Spitze der Gesamtwertung, drei Punkte vor Häberli, der seinerseits noch 9 Punkte vor Fischer liegt. Die Spannung beim Männer-Sprint steigt mit jeder Etappe.
Bei den Frauen war die dreifache Sprint-Gesamtsiegerin Karin Peter (Sempach) erstmals in diesem Jahr am Start. Sie demonstrierte ihre Klasse, indem sie die alle Mitstreiterinnen um 10 Sekunden und mehr distanzierte. Monika Gysin (Willisau) und Sarah Friedli folgten auf den Plätzen 2 und 3. Die Besten liegen im Gesamtklassement nur 9 Punkte auseinander. Dies sind Sarah Friedli, Monika Gysin und Simona Lussi (Oberdorf).

4. Etappe in Beinwil am See
Nun sind die flachen und leicht hügeligen Etappen vorbei, die Höhenprofile der kommenden GO-IN6WEEKS Etappen weisen einige Höhenmeter mehr auf. Kommenden Mittwoch treffen sich die Läuferinnen und Läufer in Beinwil am See, um gemeinsam den Homberg zu bezwingen. Das Ziel liegt beim 250 Meter über dem Start gelegenen Aussichtsturm.

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