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Tekle Weldegebriel siegt erneut

Tekle Weldegebriel siegt erneut

Am Mittwoch fand in Rothenburg bei kühlen Temperaturen die dritte Etappe der Mittwochabend-Laufserie GO-IN6WEEKS statt. Mit dem dritten Tagessieg baute Tekle Weldegebriel (Sempach) seine Führung in der Gesamtwertung aus. Leaderin Christina Fenk (Willisau) reichte es nach dem zweiten Platz in der Vorwoche ebenfalls wieder zum Sieg.

Die Altmeister der GO-IN6WEEKS wählten in der dritten Etappe der GO-IN6WEEKS die Risikovariante. Gemeinsam setzten sich Pedro Carvalho Cardoso (Ruswil, Gesamtsieger 2014 und 2015), Andreas Abächerli (Giswil, Gesamtsieger 2016 und 2017) und Lukas Arnold (Richenthal, 2. Gesamtrang 2016 und 3. Gesamtrang 2017) gleich zu Beginn vom Rest des Feldes ab. Leader Tekle Weldegebriel (Sempach) und der zweitplatzierte Daniel Renggli (Luzern) mussten die drei ziehen lassen. Kurz vor Rennhälfte war es jedoch um die Spitzengruppe geschehen, Weldegebriel und Renggli zogen vorbei. Cardoso machte darauf die unerfreuliche Bekanntschaft mit dem Hammermann – er wurde auf Rang 8 durchgereicht und verlor bis ins Ziel fast zwei Minuten auf die Spitze. Arnold und Abächerli konnten ihre Position halten und erreichten das Ziel gemeinsam als Dritt- und Viertplatzierte. Beim Spitzenduo Weldegebriel/Renggli kam es wie in den ersten beiden Etappen zum Kampf auf Biegen und Brechen. Schliesslich griff der Gesamtführende aus Sempach entscheidend an und distanzierte Renggli bis ins Ziel noch um ganze 42 Sekunden. Damit festigte er seine Leaderposition weiter, sein Vorsprung auf Renggli beträgt schon 1:15 Minuten. Abächerli arbeitete sich auf den dritten Gesamtrang vor, er liegt aber bereits 2:34 Minuten hinter dem Führenden.

Christina Fenk ist nicht zu bremsen
Als erste Teilnehmerin bei den GO-IN6WEEKS will Christina Fenk (Wauwil) das Triple mit drei Gesamtsiegen in Folge schaffen. Zur Hälfte der Serie deutet alles darauf hin, dass ihr dieses Vorhaben gelingt. Mit dem zweiten Tagessieg baute sie den Vorsprung in der Gesamtwertung auf fünfeinhalb Minuten aus. Nun wankt auch der Rekord des grössten Vorsprungs in der Geschichte der GO-IN6WEEKS. Dieser datiert aus dem Jahr 2012 und wird mit 8:23.2 Minuten gehalten vom damaligen Herren-Gesamtsieger Fabian Kuert (Langenthal). Hinter dem einsamen Rennen von Christina Fenk duellierten sich Sarah Friedli (Roggliswil) und Esther Glanzmann (Grosswangen) um den zweiten Rang. Diesmal behielt Glanzmann die Oberhand und verkürzte als Gesamt-Dritte ihren Rückstand auf Friedli um 24 Sekunden. Die Gesamt-Zweite Roggliswilerin liegt nun noch 40 Sekunden vor Glanzmann.

Langer Sprint mit neuen Siegern
Der CKW-Energiesprint war mit der Distanz von 300 Metern der längste der Serie. Damit gerieten die beiden Sprint-Leader in Bedrängnis: Bruno Häberli (Aesch) und Lisa Schüpbach (Neuenkirch) kamen nicht über den dritten bzw. vierten Platz hinaus. Die bisher verletzungsbedingt abwesende Gesamtsiegerin aus den Vorjahren Karin Peter (Nottwil) liess sich nicht zweimal bitten und startete mit dem Tagessieg die Aufholjagd im Gesamtklassement. Christina Fenk setzte mit dem zweiten Rang und nur einer Sekunde Rückstand auf Peter ebenfalls ein Ausrufezeichen. Vorerst bleibt in der Gesamtwertung alles beim alten. Lisa Schüpbach führt das Klassement an vor Katja Aregger (Willisau) und Christina Fenk.
Bei den Männern griff mit Manuel Amrein (Buttisholz) ein neues Gesicht ins Geschehen ein. Er deklassierte die Konkurrenz mit seiner Zeit von 40.3 Sekunden und holte die Höchstpunktzahl. Linus Fischer (Schötz) konnte mit Rang 2 einige Punkte auf Leader Bruno Häberli aufholen. Wie bei den Frauen verteidigte Häberli jedoch den Spitzenplatz.

4. Etappe in Buttisholz
Kommende Woche erklimmt das Teilnehmerfeld den Gustiberg in Buttisholz. Danach geht es auf Wald- und Feldwegen zurück ins Dorf.

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Rangliste

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