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Vorjahressieger in Bedrängnis

Vorjahressieger in Bedrängnis

Am Mittwoch startete bei herrlichem Sommerwetter die Mittwochabend-Laufserie GO-IN6WEEKS mit der ersten Etappe in Reiden. Der Vorjahres-Gesamtsieger Andreas Abächerli (Giswil) musste sich der neuen Konkurrenz geschlagen geben, während Christina Fenk (Willisau) nahtlos an ihre Erfolge von 2016 und 2017 anknüpfen konnte.

Andreas Abächerli war vor dem Auftakt zu den GO-IN6WEEKS bewusst, dass der dritte Gesamtsieg in Folge kein Spaziergang werden würde. Der ebenfalls zweimalige Gesamtsieger Pedro Carvalho Cardoso (Ruswil) war genauso am Start wie der in den letzten beiden Jahren auf dem Podest klassierte Lukas Arnold (Richenthal). Auch der mehrmalige Tagessieger Daniel Renggli (Luzern) hatte sich zu allen sechs Etappen eingeschrieben. Nach dem Start setzte sich bald eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Favorit Daniel Renggli, Tekle Weldegebriel (Sempach) und Martin Zürcher (Weier im Emmental) vom Rest des Feldes ab. Auf dem letzten Kilometer setzte sich Weldegebriel von Zürcher und Renggli ab. In der Gesamtwertung weist er nun einen Vorsprung von sieben Sekunden aus. Vorjahressieger Andreas Abächerli führte die Verfolger an. Sein Rückstand auf die Spitze betrug als Vierter im Ziel eine Minute – eine grosse Hypothek, die er in die zweite Etappe mitnimmt.

Christina Fenk ist in Form
Gegen Titelverteidigerin Christina Fenk war auf der stark coupierten Strecke in Reiden kein Kraut gewachsen. Im Vorjahr fiel die Entscheidung in der ersten Etappe im Duell mit Lisa Gübeli (Nottwil) auf den letzten Metern, diesmal waren die Kräfteverhältnisse klar verteilt. Gübeli büsste als Zweitplatzierte eineinhalb Minuten ein, Sarah Friedli (Roggliswil) komplettierte das Podest. Die Vorjahreszweite Edith Steinmann musste verletzungsbedingt auf einen Start verzichten.

Bruno Häberli erster Sprint-Leader
In der Sprintwertung setzte sich erstmals Bruno Häberli (Aesch LU) durch. In den vergangenen Jahren war er auf zweite und dritte Plätze abonniert, nun kam sein Moment. Die letzten 104 Meter der 8.6 Kilometer langen Strecke legte er in 12.0 Sekunden zurück. Dies war eine Zehntelssekunde schneller als der zweimalige Sprint-Gesamtsieger und Vorjahreszweite Linus Fischer (Schötz). Weitere 0.3 Sekunden dahinter klassierte sich David Huber (Sursee) als Dritter.
In Abwesenheit der verletzten dreimaligen Sprint-Gesamtsiegerin Karin Peter (Sempach) hatte ihre Dauerrivalin Lisa Schüpbach (Neuenkirch) freie Bahn. Sie setzte sich mit 0.6 Sekunden Vorsprung auf Simona Lussi durch, Katja Aregger wurde dritte.

Andreas Grüter ist in Stadtlauf-Form
Der Geschäftsleiter des Luzerner Stadtlaufs Andreas Grüter war Promiläufer der ersten Etappe in Reiden. Mit seiner Zeit von 38:32 Minuten zeigte er neben den organisatorischen auch seine sportlichen Qualitäten.

2. Etappe in Dagmersellen
Das Streckenprofil bleibt auch kommende Woche hügelig. Von der Sporthalle Chrüzmatt in Dagmersellen führt der Rundkurs Richtung Reiden. Als Promiläufer wird Spitzenläuferin Flavia Stutz zu Gast sein.

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